Herbst:
Die Schönheit des Lebens!
Warum wird es nachts dunkel?
Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen, weil die Sonne nachts nicht scheint!
Dabei sind viele wissenschaftliche Faktoren ohne Bedeutung, ob das Universum unendlich groß ist, der Raum zwischen Sternen leer ist oder die Sonne den Mond und die Sterne nachts auch anstrahlt. Nachts ist es eben dunkel.
Wann haben sie zum letzen Mal einfach nur genossen?
Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, was sie noch alles machen müssen?
Unser Leben ist bequem geworden? Die Technik hat in den letzten Jahren große Sprünge gemacht. Es ist sogar möglich, dass ihr Kühlschrank ihnen sagt, wann die Milch abläuft.
Alles ist hinterfragt und belegt oder widerlegt worden.
Der Urknall vielleicht immer noch eine Frage, die nicht zu 100% geklärt ist.
Unser
Sonnenuntergang
besteht nur noch aus Wellenlängen und die Energie der
Sonne
aus mathematischen Gleichungen.
Und der Mensch?
Nur eine kurze Phase in der Evolution? Ein Zufallsprodukt?
Wir sind mit der ganzen Welt verbunden und doch fühlt man sich einsam. In den Zeitungen lesen wir von Gewalt und Betrug.
Negative Schlagzeilen verkaufen sich eben besser. Zynismus und Skeptizismus sind gute Begleiter im Leben.
Dies beweist nur, dass wir hinterfragen und nicht alles als wahr hinnehmen.
Fragen sie sich noch einmal:
Wann haben sie das letzte Mal einfach nur genossen?
Es tut gut sich Zeit zu nehmen.
Für sich selbst, für die eigene Seele, für die eigene Beziehung zu Gott und für eine Freundschaft.
Keine Urteile fällen im Vorhinein. Kein Denken in Schubladen.
Das großartigste, was wir besitzen, ist für mich, die Gabe des Fühlens. Die Welt auf einen wirken zu lassen und zu begreifen, was wirklich wichtig ist.
In der persönlichen Begegnung zu spüren, wie es dem Gegenüber geht. Für diese Person dazusein. Es müssen manchmal keine Worte sein, ein herzliches lächeln kann einen Menschen viel tiefer treffen und bewegen.
Genießen sie diesen Tag und geben sie ihrer
Seele
eine Minute Zeit zur Ruhe zu gelangen.
AMEN
Sommerferien Andenken:
Das Herz des Menschen plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seinen Schritt!
Sprüche, 16,9
Am Montagmorgen steigt ein Pfarrer in den Bus, um in die Stadt zu fahren. Er gibt dem Fahrer einen 50-Euro-Schein, dann setzt er sich nach hinten auf einen freien Platz und zählt das Wechselgeld. Dabei merkt er, dass ihm der Busfahrer einen Dollar zuviel herausgegeben hat. Der Pfarrer denkt nach. Ein glücklicher Zufall? Oder eine Gelegenheit, ehrlich zu sein? Ach was, ein Dollar ist doch nicht so wichtig ... Lange überlegt er, bis er schließlich nach vorne geht und das Geld zurückgibt. Der Busfahrer sagt locker: »Ich habe schon auf Sie gewartet!« Der Pfarrer fragt: »Woher wußten Sie ...?« »Ganz einfach. Ich war gestern bei Ihnen in der Kirche und hörte Sie über die Zehn Gebote sprechen. Da wollte ich nur mal ausprobieren, ob Sie selbst tun, was Sie anderen predigen!«
Lebt ihr, was sagt ihr? Oder redet ihr nur schlau daher, aber euer Leben sagt etwas ganz anderes als die Worte aus eurem Mund?
Ich glaube, manchmal schickt uns Gott Menschen über den Weg, die testen, ob wir das ernst meinen, was wir über unseren Glauben sagen.
Ob wir das leben, wovon wir ständig reden.
Von der Freiheit, von der Wahrheit, von der Ehrlichkeit,…
WWJD – what would jesus do?
Sind wir echt? Oder ist es an der Zeit, das wir unseren Lebensstil mal hinterfragen müssen, ob wir nicht an einigen Punkten in Zukunft anders handeln sollten?
Sind wir ehrlich wenn es um bestimmte Fragen oder Situationen geht?
Kann man in unserem Leben Jesus sehen?
Mal ehrlich – leben wir als Christen, oder tun wir nur so?
Gott allein kann schaffen,
- aber du kannst das Erschaffenen zur Geltung bringen.
Gott allein kann Leben schenken,
- aber du kannst es weitergeben und achten.
Gott allein kann Glauben schenken,
- aber du kannst dein Zeugnis geben.
Gott allein kann Hoffnung wecken,
- aber du kannst anderen Vertrauen schenken.
Gott allein kann Freude schenken
- aber du allein ein Lächeln!
Gott allein ist der Weg
- aber du kannst ihn anderen zeigen!
Gott allein ist das Unmögliche
- aber du kannst das Mögliche tun!
Gott allein genügt sich selbst
- aber ER hat es vorgezogen, auf dich zu zählen!!
Frühling 2007:
Woher weiß man, ob Träume noch Bedeutung haben?
Wie sieht es mit unseren Träumen aus?
Manchmal sind sie ganz konkret.
„Ich weiß, was ich später mal werden will. Pilot, Arzt, Lehrer, Fußballer.“
Einige Kindheitsträume bestehen fort. Viele verlieren sich jedoch in dieser Zeit. Man bemerkte, dass es nur ein Wunschtraum war, weil man ja gerne Fußball spielte oder Pilot, ….
Die Interessen änderten sich und so auch die Träume!
Manche Träume kommen aber auch unterbewusst. Wir träumen nachts im Bett. Wir erhalten einen Einfall / einen Anstoß, der alles Bisherige im Leben verändert kann.
Die Frage ist aber, was ist Traum und was ist nur ein Wunschtraum?
Was ist Fantasie, was eine Offenbarung Gottes?
Für uns ist es Gott, der uns lenkt, der uns begleitet und uns beschützt.
Er, der über uns wacht, der uns die Möglichkeit gibt uns eigenständig zu entfalten,
der, der jedoch schon vorher weiß, wo wir landen, weil er uns geschaffen hat.
Wir glauben und wissen, dass alles was ist, was war und was sein wird, von ihm gesteuert wird.
So kann ich sagen, heute sehe ich manchen geplatzten Traum als echte Chance zu einem Kurswechsel oder Neustart.
Gott ermutigt uns zu Träumen. In den Sprüchen Salomons steht:
Ohne Vision – das kann auch ein Traum sein – geht mein Volk zugrunde!
Wenn Träume zu biblischen Zeiten einmal Bedeutung gehabt haben, dann gibt es prinzipiell keinen Grund, weshalb sie es heute – sozusagen in aufgeklärter Zeit – nicht haben sollten.
Besonders im Alten Testament sind Träume Offenbarungen Gottes:
- Nebukadnezar
- Samuels Berufung
- Jakobs Aufbruch nach Ägypten
Am 10. Juni sprach jemand Folgendes vor Studenten und entwarf eine erstaunliche Friedensvision:
"Welche Art von Frieden meine ich? Nach welcher Art von Frieden streben wir? Nicht nach einem Weltfrieden, der durch Kriegswaffen aufgezwungen wird. Nicht nach dem Frieden des Grabes oder der Sicherheit von Sklaven. Ich spreche hier von dem echten Frieden – jenem Frieden, der das Leben auf Erden lebenswert macht, jenem Frieden, der Menschen und Nation befähigt, zu wachsen und zu hoffen und ein besseres Leben für ihre Kinder aufzubauen, nicht nur ein Friede für eine Nation, sondern ein Friede für alle Menschen. Nicht nur Frieden in unserer Generation, sondern Frieden für alle Zeiten.
Manche sagen, es sei zwecklos, von Weltfrieden, internationalem Recht oder internationaler Abrüstung zu sprechen – und alles sei nutzlos…
Wir werden unseren Teil dazu beitragen, um eine Welt des Friedens aufzubauen, in der die Schwachen sicher und die Starken gerecht sind. Wir stehen nicht hilflos vor dieser Aufgabe und sind nicht hoffnungslos im Hinblick auf ihren Erfolg. Voller Vertrauen und ohne Furcht werden wir weiter daran arbeiten."
Worte des amerikanischen Präsidenten.
Nein, Bush war es nicht. Es war John F. Kennedy im Juni 1963.
Nur acht Wochen später trug Martin Luther King in Washington vor Millionen Demonstranten seinen Traum vor:
"Ich habe einen Traum – trotz der Schwierigkeiten und Enttäuschungen des Augenblicks, einen Traum, der tief im Traum Amerikas verwurzelt ist, dass eines Tages alle miteinander am Tisch der Brüderlichkeit niedersitzen, einen Traum, dass der Wüstenstaat Mississippi in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt wird."
Zwei große Träumer.
Diese Träumer lebten verwickelt in die Realität und versuchten, sie mit all ihrer Kraft und mit ihrem Charisma zu verwandeln. Beide wurden erschossen.
Ihr Traum ist geblieben, eine Hinterlassenschaft, die zum Hoffen und Handeln noch heute inspiriert. Für viele eine Botschaft der Hoffnung, des Glaubens!
Wer nichts mehr hofft, tut auch nichts mehr.
Träumer brauchen Macher und Macher einen Traum.
Wer kein Ziel hat, wird auch keine Wege finden.
Der Frieden beginnt in dir, mit dir, zwischen dir und den anderen - deinen Feinden und deinen Freunden.
Mit all unserem Tun und Unterlassen versuche wir so zu leben, dass auch andere Menschen würdig leben können.
Wir suchen Menschen, die uns verstehen und bei denen wir verstanden werden.
Wo wir selber unsere Angst überwinden, müssen wir anderen keine Angst mehr machen.
Unsere Fähigkeiten und Kräfte setzen wir für eine Gesellschaft ein, in der der Mensch dem Menschen ein Helfer wird.
Je friedfertiger wir sind, desto besser gelingt es uns, Frieden zu stiften.
Ein Traum von Hermann Traub:
Die Zukunft des CVJM
Ich träume von einem CVJM
der sich leiten lässt von Gottes Sehnsucht nach seinen
Menschen und von Jesu Anspruch den er an alle Menschen hat
Ich träume von einem CVJM
der die Fragen junger Menschen ernst nimmt
aber die Antworten Gottes nicht versteckt
Ich träume von einem CVJM
der sich den wirklich verlorenen jungen Menschen
und nicht nur den Interessierten zuwendet
Ich träume von einem CVJM
der stabile Mitarbeiter hat
die sich nicht beugen
vor dem Zeitgeist
voll selbstverliebtem Egoismus
sondern danach fragen
was sie gemeinsam wagen können
mitten im Abbau von Mut und Initiative
Ich träume von einem CVJM
in dem sich viele zum Dienst senden lassen
im Namen Gottes mobil sind
und nicht für alle Zeiten
ihr Denken, Leben und Handeln
festlegen lassen
Ich träume von einem CVJM
in dem Austausch und Kommunikation
ein Bedürfnis ist das gepflegt wird
und das Kirchturmdenken ein für allemal
keinen Platz hat
Ich träume von einem CVJM
der die Dimension der Ewigkeit
fest in seinen Visionen mitsprechen läßt
und nicht alles zweckgebunden
und funktional vermarktet
Ich träume von einem CVJM
der nicht aus jeder Bibelstelle
eine Handlungsanweisung macht
sondern fröhlich feiern kann
weil Gott die neue Welt und
die neue Stadt selber schaffen wird
Ich träume von einem CVJM
der selbstverständlich teilen lernt
Mitarbeiter die ihre Herzen
ihre Häuser und ihren Geldbeutel für andere öffnen
Ich träume von einem CVJM
der sein Brot über die Weltmeere schickt
und mit wachen Herzen
die Ungerechtigkeit in der Welt sieht
und auf eine neue gerechte Welt zuarbeitet
durch teilendes Leben
Träume sind da um verwirklicht zu werden.
Die Vision des Friedens, hängt über allen Menschen, alle müssen sich inspirieren lassen und handeln.
Die Vision eines weltweiten CVJM hat 1855 die CVJMer an der Pariser Basis arbeiten lassen.
Die Vision die noch heute von jedem einzelnen CVJMer getragen wird. Wo jeder einen Anteil hat. Die jeder verändert.
Und ich schließe mit den Worten des amerikanischen Präsidenten:
Wir werden unseren Teil dazu beitragen, um eine Welt des Friedens aufzubauen, in der die Schwachen sicher und die Starken gerecht sind. Wir stehen nicht hilflos vor dieser Aufgabe und sind nicht hoffnungslos im Hinblick auf ihren Erfolg. Voller Vertrauen und ohne Furcht werden wir weiter daran arbeiten."
Und ich erweitere dies, um Gottes Willen.
Der uns leitet und uns fordert, weil ohne Vision sein Volk wüst und leer ist!
Die Träumer sind da, die Macher müssen nur an die Arbeit gehen.
AMEN